Autogenes Training
"Was hinter uns liegt und was
vor uns liegt, sind Kleinigkeiten im
Vergleich zu dem, was in uns liegt."
Ralph Waldo Emerson
Was ist Autogenes Training?
Autogenes Training ist eine Entspannungsmethode, die auf Autosuggestion basiert.
Der Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz hat sie aus der Hypnose weiterentwickelt und 1932 erstmals in dem Buch "Das autogene Training" veröffentlicht.
Autogenes Training hat heute viele Anhänger und seine Wirksamkeit wurde in vielen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.
Wie funktioniert Autogenes Training?
Das Training setzt formelhafte Redewendungen ein, die dem Unterbewusstsein helfen, an etwas zu glauben. Diesen Prozess nennt man Autosuggestion – klingt komisch, funktioniert aber.
Es wird eine ruhige Körperhaltung, in der die Muskeln völlig entspannen können, meist eine Rückenlage eingenommen. Anschließend werden mehrere kurze Affirmationen übermittelt, diese werden im Geiste mehrmals konzentriert wiederholt.
Ein Einklang zwischen Körper und Geist entsteht und lässt Ruhe und Gelassenheit entstehen.
Vorteile des Autogenen Trainings
Autogenes Training kann durch Selbstsuggestion in Stresssituationen zu rascher Entspannung führen.
Des Weiteren wird es bei Nervosität, Schlafstörungen und psychosomatischen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen oder Bluthochdruck eingesetzt.
Es sollte jedoch vorher von einem
Arzt überprüft werden, dass keine schwerwiegende physische Ursache für die Beschwerden vorliegen.
Positive Effekte des Autogenen Trainings
Das regelmäßige ausüben von autogenem Training hat laut fundierter wissenschaftlicher Studien positive Effekte auf diverse Krankheitsbilder.
Eine tief gehende Unterstützung von Körper und Geist.
Das Training löst
folgende Krankheitsbilder
nachhaltig auf:
- Angststörungen
- Prüfungsangst
- Darmerkrankungen
- Depressionen
- Alkoholabhängigkeit
- Schlafstörungen
- Hypertonie
- Herzinfarktprävention
- Lebensqualität bei Krebspatienten
- Spannungskopfschmerzen und Migräne
- Verspannungen